| Kampf getarnt
als Tanz |
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on unserer Redakteurin: Karin Osmers Gekonnt werfen sich die Schüler zur Seite und ziehen dabei mit dem rechten Arm einen großen Kreis in der Luft Anmutig sieht das aus, aber auch sehr kraftvoll. Lehrer Professor Perna Longa ist zufrieden mit den Kindern und zeigt einen neuen Schritt. Hier wird Capoeira Angola getanzt und Lisa Schumski ist begeistert. Das macht riesigen Spaß und man kommt richtig ins Schwitzen", versichert die 15- Jährige, Capoeira Angola, so Sabine Diop vom Kinderschutz- Zentrum, wurde in Brasilien von afrikanischen Sklaven |
![]() In einem Workshop des Flüchtlingsprojekts irn Kinderschutzfrund trainieren Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren den angolanischen Kampflanz. Die Teilnahme ist kostenlos Fotos; Petra Stubbe |
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![]() Capoeira- Protessor: Perna Longa. |
entwickelt. Während der Capoeira Sitz- ungen wurde ge- sungen und
von außen betrachtet sahen die Übungen aus wie ein akro- batischer
Tanz. So verschleierten die Sklaven, dass sie eigentlich ihre Kampf- kunst
trainierten. Als die Sklaven begannen, das Erlernte gegen die Herrscher
einzusetzen, wurde Capoeira |
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verboten. Fortan konnte die Kampf- kunst nur noch heimlich ausgeübt
werden. Erst in den 30er Jahren wurde der afro- brasilianische Tanz wieder legalisiert und durfte unterrichtet werden. Professor Pema Longa praktizierte in Brasilien sei 20 Jahren die tänzerische Kampfkunst. Professor kann er sich nennen, well er es im Capoeira bis zu einer der höchsten Stufen gebracht hat. Deshalb darf er auch seit zehn Jahren unterrichten. Seit Anfang |
2002
zeigt er in Bremen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Capoeira
Kunst. Zur Zeit läuft ein Workshop im Rahmen des Flüchtlingsproiekts vom Kinderschutzbund. Jeden Dienstag trainieren Kinder und Jugendliche von zehn bis 17 Jahren unter seiner Anleitung. Mit dabei sind Malte Schulz, Marcel Lippold und Maik Lüdemann. "Es ist ein toller Sport", finden die Jungen. " Wer richtig Capoeira macht, wird sehr geschickt, |
schnell und voller Kraft", versichern sie. Danny Lüdemann sitzt
etwas enttauscht am Rande der Turnhalle, guckt aber genau zu, was die
anderen machen. Er hat sich den Fuß verstaucht und kann deshalb
nicht mitmachen. Trotzdem ist er gekommen, um nichts zu versäumen. Wer jetzt Lust bekommen hat; die Kunst des Capoeira Angola zu erlernen, sollte sich direkt bei Perna Longa melden. Die Teilnahme ist kostenlos. Er ist telefonisch unter der |
Nummer 794
70 63 zu erreichen, Sandra Cordeiro unter 557 66 03. Der Kurs ist dienstags
von 15 bis 17 Uhr und kostenlos. Im Internet stellt sich die Gruppe unter
www.capoeira-angola- bremen,de vor. Weitere Informationen über die Arbeit des Kinderschutzzentnimin der Humboldtstraße 179 gibt es unter der Telefonnummer 70 00 38 (werktags 3,30 bis 17 Uhr). |